Die zweite Ausgabe der Golden-Horseman-Trophy am 06. und 07. Juni 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass das Turnier längst mehr als nur ein einmaliges Highlight ist. Mit einem erneut starken Teilnehmerfeld aus mehreren Bundesländern sowie internationalen Spielern entwickelte sich das Event zu einem hochklassigen Wettkampf auf konstant hohem Niveau.
Starker Auftakt in der Gruppenphase
Bereits am ersten Turniertag wurde in der Gruppenphase das Starterfeld mit zum Teil sehr engen Partien mehr als halbiert. In insgesamt 8 Gruppen setzten sich unter anderem Paul Heim (BC Joe’s Dresden), der Titelverteidiger Ivan Rudenko und István Pataki (beide Billardfabrik Leipzig) jeweils als Gruppensieger durch. Dahinter sicherten sich Spieler wie Clemens Ebert, Ammar Al Khalaf (ebenfalls beide Billardfabrik), Niklas Illing (Dresden-Reick) und Christian Dorsch (Snoobi) die verbleibenden Plätze für die K.O.-Runden mit den letzten 16 Spielern am Folgetag.
Eine genaue Statistik zu den Gruppen findet sich auf cuescore.com, die uns mit der Unterstützung von QniverseOfPool freundlich zur Verfügung gestellt wurde:
Gruppen A – D in Dresden-Reick:
https://cuescore.com/tournament/Golden+Horseman+Trophy+2026+-+Gruppen+A+-+D/78876355

Holger Bittner, Paul Heim, Clemens Ebert

Fabian Schepers, Ammar Al Khalaf

Niklas Illing, Ivan Rudenko, Peter Klepp

Ngoc Ba Vo, Louis Birchem, Renato Tupas, Jr.
Gruppen E – H im Snoobi:
https://cuescore.com/tournament/Golden+Horseman+Trophy+2026+-+Gruppen+E+-+H/78878899

Jamal Mellouk, Tobias Lämmel, Frank Ossmann

Christian Dorsch, Benjamin Mulife, Paul Weißenborn

Patrick Griess, Daniel Sachse, Charlie Hassett

Fabio Simon, Bastian Delitz, Veli Basyigit
















Am Abend wurden dann bereits die Achtelfinal-Partien, die alle im Snoobi stattfinden sollten, gelost (Erste gegen Zweite) und sorgten bereits für die ein oder andere interessante Situation…
K.O.-Phase mit steigender Intensität
Am zweiten Turniertag ging es im Einzel-K.O.-Modus weiter – und hier wurden schnell erste Duftmarken gesetzt. Andre Lackner (1. PBC Wedding) ließ in seinem Auftaktmatch Paul Weißenborn (BlackPool Eisenach) beim 7:0 keine Chance und bestätigte seine starke Form anschließend auch im Viertelfinale mit einem deutlichen 7:1 gegen Christian Radtke.
Deutlich enger verliefen andere Begegnungen: Charlie Hassett (Berlin/Jersey) setzte sich in einem echten Krimi mit 7:6 gegen Christian Dorsch (Snoobi) durch und behielt auch im Viertelfinale die Nerven, als er Jamal Mellouk (Billardfabrik) denkbar knapp mit 7:6 bezwang.
Auf der anderen Turnierseite überzeugte Ivan Rudenko mit konstant starken Leistungen. Nach einem 7:3 gegen seinen Teamkameraden Clemens Ebert ließ er im Viertelfinale gegen Fabian Schepers (7:3) nichts anbrennen. Ebenfalls stark präsentierte sich Ammar Al Khalaf (Billardfabrik), der sich zunächst mit 7:1 gegen Paul Heim durchsetzte, bevor er sich im Viertelfinale István Pataki geschlagen geben musste.



Halbfinale und Finale
Im Halbfinale standen sich schließlich Andre Lackner und Charlie Hassett sowie Ammar Al Khalaf und Ivan Rudenko gegenüber. In zwei intensiven und international besetzten Begegnungen setzten sich Lackner, die Fehler vom Gegner ausnutzend, mit 7:3 und Rudenko, gewohnt sicher, mit 7:2 nach bereits etwa 60 Minuten durch.
Das Finale bot noch einmal alles, was ein hochklassiges 9-Ball-Match auszeichnet: präzises Positionsspiel, taktische Sicherheit und starke Nerven. Am Ende konnte sich Andre Lackner mit einem 7:5 gegen Vorjahresgewinner und Verteidiger des Titels Ivan Rudenko durchsetzen und sich damit den Titel der zweiten Golden-Horseman-Trophy sichern. Mit dem Preisgeld und der einmaligen Trophäe konnte er glücklich die Heimfahrt nach Berlin antreten.



Fazit und Ausblick
Als veranstaltende Vereine freuen wir uns neben den sportlichen Leistungen auch eine angenehme Atmosphäre an beiden Turniertagen geboten haben zu können. Spieler und Zuschauer lobten insbesondere die Spielbedingungen sowie die durchgehende Verpflegung vor Ort.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an Bespoke Billiards Berlin, die uns mit der Herstellung der diesjährigen Trophäe ein echtes Prunkstück geliefert haben.
Mit der erfolgreichen zweiten Auflage hat sich die Golden-Horseman-Trophy endgültig im regionalen Turnierkalender etabliert. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist daher nicht nur wahrscheinlich, sondern aus Sicht vieler Beteiligter bereits fest eingeplant.






















































